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Befundvalidierung

Die Befundvalidierung ist ein zentraler Schritt in der Postanalytik und beschreibt die fachliche Prüfung und Freigabe von Laborergebnissen vor deren Übermittlung an die anfordernde Stelle. Ziel ist es sicherzustellen, dass die erhobenen Messwerte korrekt, plausibel und medizinisch interpretierbar sind.

Formen der Befundvalidierung

Die Befundvalidierung erfolgt in der Regel in zwei Stufen:

  • Technische Validierung:

    Prüfung der Messwerte auf Vollständigkeit, Gerätefunktion, Kontrollparameter und Plausibilität (z. B. Referenzbereiche, Messbereichsgrenzen).

  • Medizinische Validierung:

    Fachliche Bewertung der Ergebnisse im klinischen Kontext durch qualifiziertes medizinisches Personal.

Kriterien der Befundvalidierung

KriteriumBeschreibung
Plausibilität

Ergebnis passt zum klinischen Bild und Vorbefunden

Referenzwertprüfung

Einordnung der Messwerte in geltende Referenzbereiche

Verlaufskontrolle

Vergleich mit früheren Befunden

Technische Auffälligkeit

Prüfung auf Messfehler, Störungen oder Grenzwertüberschreitungen

Unterstützung durch digitale Systeme

Moderne Laborinformationssysteme (LIS) unterstützen die Befundvalidierung durch regelbasierte Prüfmechanismen, automatische Warnhinweise und Delta-Checks. Dadurch können auffällige Ergebnisse gezielt hervorgehoben und priorisiert bearbeitet werden.

Bedeutung für die Labordiagnostik

Moderne Laborinformationssysteme (LIS) unterstützen die Befundvalidierung durch regelbasierte Prüfmechanismen, automatische Warnhinweise und Delta-Checks. Dadurch können auffällige Ergebnisse gezielt hervorgehoben und priorisiert bearbeitet werden.